Die erste größere Einsatzübung nach der Sommerpause stand Mitte August auf dem Plan: Die Wehren Kirberg und Ohren hatten die Möglichkeit, einen Hausbrand in einem derzeit leerstehenden Haus im Ortskern von Kirberg zu üben. Oberste Priorität hatte dabei die schnelle und sichere Menschenrettung unter Atemschutz.

Insgesamt gingen vier Trupps unter Atemschutz zur Personensuche und Menschenrettung vor. Eine Person konnte über eine Steckleiter aus einem nicht verrauchten Gebäudebereich gerettet werden. Im Verlauf der Übung wurde zudem die Rettung eines Kindes sowie die Rettung eines verunfallten Atemschutzgeräteträgers (AGT) erfolgreich durchgeführt.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und Wasserknappheit wurden anstelle von Wasser diesmal die Schläuche mit Druckluft befüllt. So konnten die Abläufe dennoch realitätsnah trainiert werden.
Nach Abschluss ihres Einsatzes wurden die eingesetzten Atemschutzgeräteträger gemäß den geltenden Hygieneregeln entkleidet und die Atemschutzgeräte ausgetauscht, um die Einsatzbereitschaft für Einsätze jederzeit sicherzustellen.

Die Übung bot den Einsatzkräften die Möglichkeit, wichtige Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren und das Zusammenspiel bei komplexen Einsatzlagen mit mehreren zu rettenden Personen weiter zu festigen.


